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Hygrometer kaufen leicht gemacht

Hygrometer – Luftfeuchtigkeitsmessung für eine angenehme und gesunde Luft

Was ist ein Hygrometer und wofür braucht man es?

hygrometer kaufenEin Hygrometer ist ein Messgerät zur Messung der Luftfeuchtigkeit. Die Luftfeuchtigkeit spielt eine große Rolle für das Wohlbefinden der Menschen. Denn im Bereich von 40 bis 60 % relative Luftfeuchtigkeit fühlen sich Menschen am wohlsten. Darüber empfinden wir die Luft als schwül, darunter ist sie zu trocken und begünstigt Erkältungskrankheiten und trockene Haut.

Auch unser Zuhause ist auf eine geeignete relative Luftfeuchtigkeit angewiesen. Übersteigt diese 70 %, so droht Schimmelpilzbildung. Gesundheitliche Beeinträchtigungen und hohe Kosten für die Sanierung sind die Folge. Besonders Gebäude mit neuen, dichten Fenstern, die über keine automatische Lüftungsanlage verfügen, sind gefährdet. Kaum ein Bewohner lüftet diesen Wohnungstyp ausreichend lange.

Gute Hygrometer kosten fast nichts. 20 € sind kein Geld im Vergleich zu den Beeinträchtigungen, die Schimmel und zu trockene Luft mit sich bringen. Mit dem Hygrometer kaufen sollten Sie daher nicht zu lange warten!

Hygrometer kaufen – Unsere Top 3 Modelle

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41OL6k75AAL Bestseller bei Amazon 51q3ccxqNdL 51RfEjuxlIL
Modell TFA 30.5026.01 Dostmann digitales Thermo-Hygrometer MoxxTFA 30.5032 Dostmann SchimmelradarTFA 45.2033 Dostmann Thermo-Hygrometer
Preis

12,99 €

27,99 €

16,99 €

Bewertung
Modell30.5026.0130.503245.2033
Messbereich Temperatur0°C bis +50°C-10°C bis +60°C-15°C bis +55°C
Messbereich Luftfeuchtigkeit20% bis 99%1% bis 99%1% bis 99%
Abmessungen57 x 13 (33) x 69mm25 x 23 x 5 cm100 x 35 x 113 mm
Gewicht25g86g90g
Batterien1x CR20322x AAABenötigt keine Batterie
Preis

12,99 €

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DetailsJetzt kaufen*DetailsJetzt kaufen*DetailsJetzt kaufen*

Was bedeutet relative Luftfeuchtigkeit?

Luft kann in Abhängigkeit von Temperatur und Druck eine bestimmte Menge Wasser in Form von Wasserdampf aufnehmen. Ist die Luft mit Wasserdampf gesättigt, so hat sie 100 % relative Luftfeuchtigkeit, sie ist sehr feucht. Enthält sie die Hälfte der Wasserdampfmenge, die sie aufnehmen kann, so hat sie 50 % relative Luftfeuchtigkeit. Und enthält sie gar keinen Wasserdampf, so ist sie ganz trocken und hat 0 % relative Luftfeuchtigkeit.

Trockene Luft zieht Feuchtigkeit an, deshalb trocknet sie unsere Haut aus. Und feuchte Luft gibt Feuchtigkeit ab, es kommt zur Kondensation und damit zur Bildung von Wassertropfen.

Der Einfluss der Temperatur auf die Menge Wasserdampf, die Luft enthalten kann, ist sehr groß. Bei 10 °C ist Luft mit 9 g Wasser pro Kubikmeter Luft gesättigt, bei 20 °C mit 17 g und bei 30 °C mit 30 g Wasser. Man sieht, dass nicht viel Wasser in Luft hineinpasst. Und schon kleine Temperaturänderungen machen trockene Luft feucht und feuchte Luft trocken.

Schimmelpilz-Prophylaxe

Ein Hygrometer kaufen hilft Ihnen den Schimmelpilz frühzeitig zu erkennen

Außerhalb industrieller Anwendungen wird ein Hygrometer hauptsächlich zur Schimmelpilz-Prophylaxe in Wohnräumen eingesetzt. Die Sporen von Schimmelpilzen können Allergien und Atemwegsbeschwerden auslösen. Einige Schimmelpilz-Arten produzieren Giftstoffe, die die Gesundheit auch nachhaltig schädigen können. Dazu gehört insbesondere der schwarze Schimmelpilz.

hygrometer kaufenSchimmelpilze brauchen zum Wachstum zwei Voraussetzungen: organisches Material als Nahrung und eine feuchte Umgebung. Da die Luft immer organisches Material in Form von Staub enthält, ist die Luftfeuchtigkeit der Faktor, den man beeinflussen kann. Ab etwa 70 % relativer Luftfeuchtigkeit kann es zur Kondensation von Wasserdampf an Oberflächen wie Fensterscheiben und Tapeten kommen, die Oberfläche wird feucht. Bleibt die Oberfläche über Tage feucht, ist von Schimmelpilzbildung auszugehen.

Die relative Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen spielen die Einbringung von Wasser in die Luft und das Ablüften von feuchter Raumluft aus der Wohnung einer Rolle, zum anderen die Temperaturdifferenz zwischen Raumluft und kalten Oberflächen von Fenstern und Wänden.

Beim Duschen und Kochen beschlagen die Scheiben, wenn man nicht lüftet. Duschen, Kochen, Wäschetrocknen, Atmen, Schwitzen und das Stehenlassen von offenem Wasser bringen Feuchtigkeit in die Luft ein. Die abgegebene Wassermenge ist erstaunlich groß, die Wasseraufnahmefähigkeit von Luft dagegen klein. Die Luftfeuchtigkeit schnellt nach oben und muss aus der Wohnung befördert werden. Die früher üblichen Fenster ohne Gummilamellen führten zu einem natürlichen Austausch der Luft in einem gewissen Rahmen. Dagegen lassen die heutigen, dichten Fenster die feuchte Luft nicht aus der Wohnung heraus. Dies muss eine automatische Lüftungsanlage erledigen – oder der Mensch von Hand mittels Lüften.

Nicht nur zur Ablüftung von Wasserdampf, auch zur Ablüftung von Ausdünstungen aus Möbeln, Baustoffen und dem aus dem Boden austretenden, radioaktiven Edelgas Radon sollte pro Tag 20 Minuten quergelüftet oder eine Stunde stoßgelüftet werden. Erfahrungsgemäß lüften die Menschen nicht ausreichend, insbesondere im Winter. Umfragen bei Wohnungsbaugenossenschaften ergaben, dass es in bis zu 70 % der Altbauwohnungen, bei denen dichte Fenster ohne eine automatische Lüftung eingebaut wurden, in der Folge zu Schimmelpilzbefall kam.

Im Winter ist das Lüften noch wichtiger. Im Sommer sind die Wände der Wohnung warm, im Winter kalt. Strömt warme Raumluft an einer kalten Wand entlang, kühlt sie ab. In einem typischen Altbau wird sie dabei von 20 auf 12 °C abgekühlt. Kalte Luft kann aber deutlich weniger Wasser beinhalten, die relative Luftfeuchtigkeit steigt beim Abkühlen an. Hat die 20 °C warme Luft zum Beispiel 50 % relative Luftfeuchtigkeit, so steigt diese beim Abkühlen auf 80 % an. Schimmelpilzbildung droht.

Hier hilft nur ausreichendes Lüften – im Winter zusammen mit Heizen –, um die Luftfeuchtigkeit niedrig zu halten. 50 % relative Luftfeuchtigkeit gilt aber noch nicht als unangenehm für den Menschen. Es empfiehlt sich also der Einsatz eines Luftfeuchtigkeitsmessgerätes, eines Hygrometers, um die Werte im Blick zu haben.

Vermeiden von zu trockener Raumluft

Automatische Lüftungssysteme und beheizte Altbauten mit nicht abgedichteten Fenstern bergen die Gefahr, eine zu trockene Raumluft zu erzeugen. Die Schleimhaut trocknet aus und wird anfälliger für Krankheitserreger. Trockene Schleimhäute sind der Hauptangriffsvektor für Erkältungsviren. Mit einem Hygrometer kann die Luftfeuchtigkeit ermittelt werden, damit man gegebenenfalls Maßnahmen zur Luftbefeuchtung ergreifen kann.

Welche Vorteile bietet ein Hygrometer?

hygrometer kaufenDer Mensch kann Luftfeuchtigkeit ohne Hilfsmittel nur ungenau und auf einer gröberen Skala einordnen Der große Vorteil eines Hygrometers ist die im Vergleich dazu sehr hohe Messgenauigkeit. Genauere Messwerte sind insbesondere für Gebäude, die den aktuellen Luftdichtigkeitsanforderungen entsprechen, empfehlenswert.

Welche Unterschiede gibt es bei Hygrometern?

Ein wichtiger Punkt, den Sie beim Hygrometer kaufen beachten sollten ist, es gibt verschiedene Messverfahren und manche Hygrometer muss man Kalibrieren. Es gibt verschiedene Wege, wie man an den Messwert kommt, vom Ablesen bis zur Funkübertragung. Und es gibt kombinierte Thermohygrometer, die ein Thermometer enthalten. Hier eine Übersicht.

Messverfahren

Es gibt viele verschiedene Verfahren zur Messung der Luftfeuchtigkeit. Hygrometer für den Hausgebrauch sind meistens Absorptionshygrometer.

Absorptionshygrometer

Bei einem Absorptionshygrometer nimmt ein Sensormaterial Feuchtigkeit auf und ändert eine physikalische Eigenschaft, die ab- bzw. ausgelesen werden kann. Das klassische Haarhygrometer ist ein Absorptionshygrometer. Das Haar ändert entsprechend der relativen Luftfeuchtigkeit seine Ausdehnung und bewegt eine analoge Anzeigenadel.

Moderne digitale Hygrometer für den Hausgebrauch benutzen häufig kapazitive oder resistive Sensoren, bei denen sich Spannung oder Stromstärke im Rahmen der Absorption ändern. Beachten Sie dies bitte beim Hygrometer kaufen.

Psychrometer

Bei einem Psychrometer kommen zwei Thermometer zum Einsatz, von denen eines angefeuchtet ist. Über die entstehende Verdunstungskälte und Temperaturdifferenz kann auf die Luftfeuchtigkeit geschlossen werden.

Taupunktspiegelhygrometer

Bei einem Taupunktspiegelhygrometer wird ein Spiegel abgekühlt. Über einen optischen Sensor kann die Taupunkttemperatur bestimmt werden. Dieses Verfahren liefert sehr präzise Messwerte.

Weitere Verfahren

Daneben gibt es noch viele weitere Verfahren. Unter anderem sind das chemische Verfahren mit Teststreifen, das coulometrische Verfahren, das die Spurenfeuchte misst, und optische Verfahren, die über Lichtabsorption oder Brechungsindexänderungen die Luftfeuchtigkeit ermitteln.

Kalibrierung

Analoge Hygrometer kann man meistens Kalibrieren, dies ist in gewissen Abständen notwendig. Bei professionellen Geräten gibt es ebenfalls die Möglichkeit zur Kalibrierung. Digitale Hygrometer für den Hausgebrauch können meistens nicht kalibriert werden. Bei entsprechender Abweichung dieser Geräte von den Sollwerten kann ein Neukauf billiger als eine Kalibrierung sein. Beachten Sie dies bitte beim Hygrometer kaufen.

Ableseverfahren

Es gibt verschiedene Arten, den Messwert abzulesen. Bei Handgeräten und Geräten, die gut sichtbar aufgestellt sind, liest man den Messwert von einer analogen oder digitalen Anzeige ab. Für weniger zugänglich Orte wie Heizkörper und Kellerräume bieten sich Hygrometer an, bei denen man den Messwert per Bluetooth auslesen und zum Beispiel auf dem Smartphone einsehen kann. Anbieter aus dem Smarthome-Bereich haben zumeist auch Hygrometer zur Integration in ihre Smarthome-Anlage im Angebot.

Kombinationsgeräte

Digitale Hygrometer für den Hausgebrauch gibt es sowohl mit als auch ohne integriertes Thermometer.